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Automotive

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© Foto iWorkAlone – Fotolia

»Ein großes Thema für die Industrie und somit auch für uns ist die Reduktion des C02-Ausstoßes und die Digitalisierung im Automobilbau.«

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© Foto Thomas Dietz: Fraunhofer IPA

Thomas Dietz
Geschäftsfeldleiter Automotive
T +49 711 970-1152
thomas.dietz@ipa.fraunhofer.de

Welche Herausforderungen sehen Sie im automobilen Umfeld in den nächsten drei bis fünf Jahren?

Die zunehmende Digitalisierung in allen Bereichen des täglichen Lebens wird sich sowohl auf das Automobil als auch auf die automobile Produktion spürbarer als bisher auswirken. Die Vernetzung von Fahrzeug und Umwelt findet bereits vor dem Hintergrund der Vorbereitung des automatisierten Fahrens statt. Auch die Vernetzung in der Produktion wird sich weiterentwickeln. Datenmengen in Produkt und Produktion werden stark steigen. Eine weitere entscheidende Rolle spielt das alte und neue Thema Verbrauch und Emission. Neue Antriebstechnologien müssen in produzierfähige Lösungen überführt werden. Hier wird die Modularisierung einzelner Teilkomponenten wichtiger. Und nach wie vor bleibt der Leichtbau ein spannendes und wichtiges Thema in der Branche.

Wie sind Sie am Fraunhofer IPA aufgestellt, um die Automobilindustrie in diesen Punkten zu unterstützen?

Unser Institut hat den Trend der zunehmenden Digitalisierung in Produkt und Produktion bereits früh erkannt. Vor allem im Bereich Datensicherheit haben wir mit unserem Virtual Fort Knox bereits vor Jahren eine innovative Plattform für die Industrie entwickelt, um verschiedene Anwendungsfälle in einer frühen Phase für die Produktion zu evaluieren. Auch im Bereich der Leichtbautechnologie und im Bereich der modularen Fertigung führen wir seit vielen Jahren zusammen mit der Industrie Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch. Neue Beschichtungstechnologien, wie beispielsweise das oversprayfreie Lackieren, ermöglichen neue Herstellungsprozesse. Unser Ziel ist es also, eine bessere Produzierbarkeit mit automatisierten Lösungen zu ermöglichen. In all diesen Bereichen spielt die Qualität eine große Rolle. Daher sind wir auch im Bereich der technischen Sauberkeit ein geschätzter Partner der Industrie.

Wie kann man sich die Projektarbeit mit Ihrem Institut vorstellen?

Wir unterstützen in Fragen der Produktikons- und Automatisierungstechnik und bieten Lösungen sowohl für klassische Themen als auch für Themen rund um Lean Management und Industrie 4.0 an. Diese Lösungen reichen von der Potenzialanalyse über die Machbarkeitsstudie bis hin zur konkreten Begleitung und Implementierung. Auch ergonomische Fragestellungen rund um den Arbeitsplatz spielen dabei eine Rolle. Wir starten mit unseren Kunden in Projektplanungsphasen und sind auch Partner, wenn es um die inhaltliche Durchführung in FuE-Projekten geht. Durch unser breites Portfolio können wir Unternehmen über den kompletten Produktionsprozess hinweg unterstützen.

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© Foto loraks – Fotolia

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