Fraunhofer ipa logo black 315358c412d60767ff4bf394ef49a83a0695a5b63fd872a2b523501a2fba114c
Big fipa q a 2560x1308 susanneoberertreitz 2018

»Werker und Roboter ziehen sicher an einem ›Strang‹ – Utopie oder Realität?«

»Realität. Denn Mensch-Roboter-Kooperation bietet völlig neue Lösungsansätze.«

Arbeiten Mensch und Roboter in einem gemeinsamen Arbeitsraum, müssen hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. Die Sicherheit und Gesundheit des Menschen steht dabei im Vordergrund. Das erfordert eine ganzheitliche Betrachtung von Sicherheitstechnik, Sicherheitskonzept, Arbeitsergonomie, Bedienschnittstellen und Prozesstechnik. Im Fachjargon heißt das Mensch-Roboter-Kooperation, kurz MRK. Die Entwicklung von Sicherheitstechnologien ist dabei einer unserer zentralen Forschungsschwerpunkte.

MRK ermöglicht eine synergetische Nutzung der Stärken des Menschen (dazu zählen Kreativität und Reaktionsfähigkeit), kombiniert mit den Stärken eines Roboters (dazu zählen Traglast und Ausdauer). Für viele Anwendungsfälle, in denen bisher teure Speziallösungen oder aufwendige manuelle Arbeit notwendig waren, werden Roboter damit zu einer wirtschaftlichen Alternative: Sei es durch Übertragung einfacher, monotoner oder wenig wertschöpfender Tätigkeiten an den Roboter oder aber durch die vereinfachte Programmierung von Robotern. MRK bietet neue Lösungsansätze. Die Antwort auf die Frage lautet somit: Die Utopie ist in der Realität angekommen.

Fachlicher Ansprechpartner
Dr.-Ing. Susanne Oberer-Treitz
Projektleiterin der Abteilung Roboter- und
Assistenzsysteme am Fraunhofer IPA
T +49 711 970-1279 
susanne.oberer-treitz@ipa.fraunhofer.de