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Mehrwert – Referenzen und Projekte

»Produkte mit bester Performance entwickeln, die Endkunden emotional begeistern«

Ralf Schwenger
Director R&D Racquetsport Division der
Head Sport GmbH

© Foto Head Sport GmbH, Markus Gmeiner

Herr Schwenger, in Deutschland träumt man heute beim Tennis vergeblich vom Boom der 1980er und 1990er Jahre? Welche Auswirkungen hat das auf Ihr Geschäft?

Auch wenn uns Tennis in Deutschland geografisch sehr nahe liegt, so müssen wir nicht von vergangenen Jahrzehnten träumen. In den letzten vier Jahren konnten wir jedes Jahr aufs Neue Umsatz und Marktanteil signifikant steigern. Das ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich und zeigt, dass die Branche nach wie vor Stellenwert besitzt und Relevanz hat.

Seit wann und in welcher Form arbeiten Sie mit dem Fraunhofer IPA zusammen?

Wir arbeiten mittlerweile bereits seit zehn Jahren mit den dortigen Spezialisten zusammen. Die Projekte reichen hier von klar definierten Materialrecherchen über moderierte Vertiefungsworkshops bis hin zu Aufträgen für Materialentwicklungen.

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© Foto Head Sport GmbH, Markus Gmeiner

»Für uns ist das Fraunhofer IPA der ideale Partner, der uns in den Bereichen den Rücken frei hält, die wir als Sportartikel-Spezialist nicht alleine abdecken können.«

Ralf Schwenger
Director R&D Racquetsport Division der Head Sport GmbH

Das ist eine breite Palette an Projekten. Gibt es einen Schwerpunkt in der Zusammenarbeit?

Als Spezialist und Marktführer im Tennisschlägermarkt liegt unser Fokus vor allem darauf, Produkte  mit bester Performance zu entwickeln, die den Endkunden emotional begeistern. Naturgemäß können wir als B2C-Spezialist neue Technologien und Technologietrends nicht so aufwändig überwachen wie große Konzerne. Für diese Themen ist das Fraunhofer IPA der ideale Partner für uns. Die Spezialisten dort sind hervorragend vernetzt und die Projektmanager verfügen über die für uns wichtige Flexibilität und nehmen auch immer die Kundenperspektive ein, um unsere Bedürfnisse zu erkennen und zu verstehen. Für uns ist das Fraunhofer IPA daher der ideale Partner, der uns in den Bereichen den Rücken frei hält, die wir als Sportartikel-Spezialist nicht alleine abdecken können.

Worauf werden Sie in den nächsten drei bis fünf Jahren in Ihrer Division besonderes Augenmerk legen?

Während Carbonfasern vor 10 bis 20 Jahren nur in wenigen Massenprodukten – außer Tennisschlägern – verwendet wurden, entstehen heute immer neue Anwendungsfelder für Verbundfasermaterialien. Diese neuen Anwendungen und neuen Anforderungen haben Weiter- oder Neuentwicklungen von Materialien und Prozessen zur Folge, die wir genau beobachten und gegebenenfalls für unser Geschäft adaptieren können. Nach wie vor gilt: Wenn wir eine neue Technologie einsetzen, dann muss sie einen fühlbaren Nutzen für den Spieler auf dem Platz haben. Nicht die Zahl der Patente hat Priorität, sondern die Begeisterung des Kunden, die wir durch unsere Produkte und ihre Performance auslösen können.