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Mehrwert – Referenzen und Projekte

»Jeder zweite Neuwagen weltweit
fährt mit Brose«

Bernd Kaufer
Leiter Produktion Sitzsysteme
Brose Gruppe

© Foto Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG

Brose ist weltweit der fünftgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz und mit 24 000 Mitarbeitern an 60 Standorten in 23 Ländern präsent. Wodurch zeichnet sich Ihr Unternehmen aus?

Brose entwickelt und produziert innovative mechatronische Systeme für Fahrzeugtüren und -sitze sowie Elektromotoren. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in unserem Unternehmen betragen dabei mehr als 8 Prozent des Umsatzes, insgesamt sind mehr als 10 Prozent unserer Mitarbeiter in diesem Bereich tätig. Der Erfolg und das stete Wachstum des Unternehmens gibt uns bei unserem Kurs recht: Inzwischen stehen rund 80 Automarken sowie über 40 Zulieferer auf unserer Kundenliste. Jeder zweite Neuwagen weltweit ist mit mindestens einem Brose-Produkt ausgestattet.

Welches sind die wesentlichen Einflüsse und Treiber, denen Sie sich in Ihrem Geschäftsbereich in Zukunft stellen werden?

Im Geschäftsfeld der Sitzverstellsysteme sind besonders zwei Themen für die künftige Entwicklung wichtig: Im Bereich der CO2-Reduzierung sind unsere Leichtbaukonzepte mit modernen Werkstoffen sowie intelligentem Design branchenführend. Zusätzlich begegnen wir den wachsenden Komfortbedürfnissen im Fahrzeuginnenraum mit innovativen Produktideen.

Big kaufer

© Foto Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG

»Mitarbeiter des Fraunhofer IPA leisten ihren Beitrag dazu, dass wir den Anforderungen eines Global Player der Automobilindustrie gerecht werden.«

Bernd Kaufer
Leiter Produktion Sitzsysteme Brose Gruppe

Wie entstehen bei Ihnen Innovationen und wie werden diese dann marktreif umgesetzt?

Innovationen reifen bei Brose im Rahmen des „Simultaneous Engineering“-Prozesses. Dabei arbeiten verschiedene Fachfunktionen eng verzahnt zusammen. Gleichermaßen wichtig sind die Erfahrungen aus bereits realisierten Projekten, deren Lessons Learned effektiv umgesetzt werden. Die Innovationsideen unterliegen einem speziellen Projektmanagement, welches sich stark an dem normalen Produkt- und Prozess-Entstehungsprozess anlehnt. Neben den technischen Spezifikationen müssen Innovationen auch wirtschaftliche Aspekte erfüllen, damit sie erfolgreich umgesetzt werden können. Aus diesem Grund werden sie permanent durch einen internen Lenkungskreis auf den Prüfstein gestellt. Ein externer Innovationsbeirat unterstützt bei dieser Arbeit. Die erste Industrialisierung einer Innovation erfolgt mit Unterstützung des hauseigenen Anlagenbaus, um die dabei erworbenen Erkenntnisse schnell in die Entwicklung rückfließen lassen zu können. 

Warum binden Sie Institute wie das Fraunhofer IPA in Ihre Arbeit mit ein?

Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen deckt das Institut  inhaltlich nicht nur die Produkt- und Prozess-Entstehungskette sehr gut ab, sondern ebenfalls wichtige Einflussfaktoren wie die Themen Fabrikplanung und logistische Aspekte. Außerdem eröffnet uns das Institut Einblick in Erkenntnisse aus verschiedenen Benchmarkings mit anderen, auch branchenfremden Unternehmen. Diese Ergebnisse werden im Rahmen einer Prozesssimulation analysiert, was bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Ansätze hilft. Zusätzlich können wir in den Kooperationen mit dem Fraunhofer IPA Forschungsaktivitäten und real existierende Anforderungen optimal unter einen Hut bringen. Nicht zuletzt ist es für uns natürlich interessant, den Studenten des Fraunhofer-Instituts Einblicke in die Anforderungen an junge Ingenieure in der Industrie zu ermöglichen und gleichzeitig Nachwuchsakademiker auf unser Unternehmen aufmerksam zu machen. Denn der Bedarf ist international da und steigt stetig.

Welchen Mehrwert hat Ihnen die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPA in der Vergangenheit gebracht?

Auf jeden Fall den Vorteil, zusätzliche kompetente und erfahrene Ingenieure in unsere Projekte einzubinden. Mitarbeiter des Fraunhofer IPA entwickeln und realisieren mit uns gemeinsam neue Prozesse und Technologien – und leisten somit ihren Beitrag dazu, dass wir den Anforderungen eines Global Player der Automobilindustrie gerecht werden.